Read Biokost & Ökokult: Welches Essen ist wirklich gut für uns und unsere Umwelt by Dirk Maxeiner Online

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Jeder will gesund leben und dass die Lebensmittel vertr glich f r die Umwelt sind Bio boomt, und sp testens seit auch die gro en Lebensmittelketten voll auf Bio setzen, ist aus den paar Biobauern eine ganze Industrie geworden H chste Zeit also nachzufragen, ob alles so edel und rein ist, wie die Bio siegel bescheinigen Dirk Maxeiner und Michael Miersch, deren erfolgreiche Umweltb cher seit Jahren den Finger in die Wunde legen, sagen Machen wir uns nichts vor Zum Beispiel gibt es keinen Nachweis, dass Biokost ges nder ist als konventionelle Lebensmittel Und f r die Umwelt ist Biolandwirtschaft die schlechteste Alternative W rden alle Bauern auf bio umstellen, w re dies das Ende der letzten Naturgebiete....

Title : Biokost & Ökokult: Welches Essen ist wirklich gut für uns und unsere Umwelt
Author :
Rating :
ISBN : 3492051006
ISBN13 : 978-3492051002
Format Type : EPub
Language : Deutsch
Publisher : Piper 1 M rz 2008
Number of Pages : 240 Seiten
File Size : 792 KB
Status : Available For Download
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Biokost & Ökokult: Welches Essen ist wirklich gut für uns und unsere Umwelt Reviews

  • neumayer petra
    2019-04-09 00:22

    habe mir unter diesem Buch was anderes vorgestellt,finde es irgendwie langweilig komme nicht besonders damit zurecht.Dachte mehr an einen Leitfaden über Naturkostläden.

  • H. Stamm
    2019-03-23 01:38

    Das Buch enthält praktisch nur Abschriften von Interviews mit sogenannten "akademischen Experten". Von einem eigenen Erarbeiten der Materie durch die Autoren kann keine Rede sein. Das Buch macht auf mich - völlig gegen meine positive Erwartung - einen sehr unausgewogenen Eindruck. Dies ist bedingt durch das Übermass an unreflelektierten "politisch korrekten Aussagen" der Autoren bzw. deren Interviewpartner, die zum Teil durchaus richtiges sagen, aber dabei einfach zu vieles unerwähnt lassen.Einige Schwachstellen der Biobewegung werden zum Beispiel sehr treffend erwähnt (der mystische Unterbau dieser Lebenseinstellung, das hysterische Spendensammeln grosser Organsiationen wie Green Peace mittels gezielter Negativpropaganda durch die Medien, der verheimlichte Nutzen von künstlich erzeugtem Dünger, DDT und gentechnisch veränderten Lebensmitteln, usw.). Dies wirkt auf den Leser zwar für den Moment angstreduzierend, andererseits ist es leicht verharmlosend bis einschläfernd. Einige nach wie vor sehr brisante Themen, wie die wissenschaftlich sehr gut belegte Gesundheitsgefährdung durch künstlich erzeugte Zusatzstoffe in Lebensmitteln, wie zum Beispiel durch den Geschmacksverstärker Mononatriumglutamat (MSG), durch den Zuckerersatzstoff Aspartam, etc. werden nicht einmal am Rande erwähnt. Angesichts der Fülle an wissenschaftlichen Untersuchungen über diese "Toxine", kann ich nur sagen, entweder leben die Autoren in einer anderen Welt, oder sie haben ihre Hausaufgaben nicht gründlich genug gemacht: Das darf so nicht stehen bleiben!!!Für eine gute Bewertung reicht das nicht. Zwei Sterne für ein paar wahre Informationen... der Rest hört sich für mich einfach noch zu sehr nach "take-it-easy" Beschwichtigungs-Propaganda an. Fazit: Mein Geld hätte ich besser gleich in ein seriös recherchiertes Buch investiert.

  • Carl-heinrich Bock
    2019-04-18 08:26

    Wenn Sie zu den Menschen gehören, die dem ganzen Ökokult eher skeptisch gegenüberstehen, dann ist diese Lektüre ein wahrer Leckerbissen für Sie, denn Michael Miersch klärt in sehr eindrucksvoller Weise auf, warum Bio nicht immer besser ist. Man findet in dem Buch eine Liste, einen sehr interessanten Ratgeber für den Umgang mit den Medien, wenn es um die Berichterstattung über diese Themen geht. Der Autor hat eine umgekehrte Entwicklung durchgemacht, wie beispielsweise der stellvertretende Chefredakteur der TAZ, Peter Unfried, der in seinem Buch "Öko" von seiner Entwicklung zum "Neuen Öko" berichtet. M. Miersch ist ein Alt Öko, der immer mehr vom Glauben abgefallen ist und heute dafür plädiert mehr Ratio in dieses weit gefächerte Umweltthema hineinzubringen, eben nicht nur nach Gefühlen zu handeln.Der Autor hat sehr gründlich recherchiert, Betriebe besucht, mit Experten und Wissenschaftlern gesprochen, Studien über Bioinstitute und Biolandbauern kritisch hinterragt, Megastudien die über 80 Jahre viele tausend Studien zusammengefasst haben beleuchtet. Er kommt schließlich zu dem überraschenden Resümee, dass Bioprodukte nicht gesünder sind als herkömmliche Produkte, dass Biolandschaft auch nicht besser ist für die Umwelt. Was allerdings die artgerechte Tierhaltung angeht, da schneidet der Biolandbau eindeutig besser ab. Wenn man sich an die Tatsachen hält, dann kann man zweifelsfrei feststellen, dass es einen Wandel im Konsumverhalten der Menschen gegeben hat, beispielsweise in der Zusammensetzung der Produkte, wobei Produktion und Anlieferung der Waren weniger umweltschädlich sein sollten als die konventionelle, herkömmliche Art. Nachweislich ist der Umsatz auf dem Markt für ökologischen Anbau seit 1997 um 300 Prozent auf 4,5 Milliarden Euro gewachsen, obwohl in Deutschland die Anbauflächen nicht dem wachsenden Bedarf entsprechend gestiegen sind.Miersch interessiert sich nicht für "Lifestyle", ihn interessieren ausschließlich die Fakten im Wechselspiel zu den Behauptungen der milliardenschweren Bioindustrie. Ist Biokost wirklich ökologischer und ist Biokost wirklich gesünder? Fakt ist, Essen dient zunächst dazu den Menschen satt zu machen. Dabei ist Essen, da es seit Jahrzehnten in Europa keinen Hunger mehr gibt auch zu einem Ausdruck der Persönlichkeit geworden. Und so kommt der Autor zu der Feststellung, wer sich bei Biokost wohler fühlt, der soll durchaus dabei bleiben.Michael Miersch weist auf die Gefahr hin, dass bei den Ökobilanzen fälschlicherweise häufig Klimaschutz (Kohlendioxydausstoß) und Umweltschutz in einen Topf geworfen werden. Diskussionen über "Food Miles" erregten die Gemüter in England, also die Frage, sind Lebensmittel wie Orangensaft, Lammfleisch, Rindfleisch die aus Afrika, Südamerika oder Neuseeland kommen, schlechter als heimische Erzeugnisse? Da die Güter mit dem Schiff Energie extensiv transportiert werden, entsteht tatsächlich der größte Energieverbrauch erst in der Verteilung und im Haushalt. In diesem Zusammenhang wird von M. Miersch ein interessantes Beispiel angeführt, nämlich, der Vergleich zwischen herkömmlichen Kartoffeln von dem Bauern aus der Nachbarschaft und Tütenkartoffeln (vor gegarte Produkte wie Püree oder Fertigbratkartoffeln). So lange beide Produkte unbehandelt in der heimischen Küche liegen sind Tütenkartoffeln der absolute ökologische Verlierer. Kocht man die Kartoffeln, dann drehen sich durch den hohen Energieaufwand die Fakten. Plötzlich ist die Tütenkartoffel, in Riesenmengen vorgegart, eindeutig das Ökoprodukt.Der Autor wirft in seinem Buch auch die Frage auf, ob man bei einer weltweit zunehmenden Lebensmittelknappheit, mit den Versprechungen über Biolandbau die Welt ernähren kann? Die Antwort ist ganz eindeutig, Nein, denn man müsste dazu die landwirtschaftliche Fläche weltweit um ein Drittel erhöhen, man benötigt letztlich diese Fläche um dieselben Erträge wie im konventionellen Anbau zu erwirtschaften. Das wäre allerdings ein Desaster für die Natur. Eine in diesem Zusammenhang auch häufig verschwiegene Frage ist die, wo der notwenige Dünger herkommen soll, wo sollen die Milliarden notwendiger Nutztiere gehalten werden, wie sollen sie ernährt werden? Kunstdünger ist bekanntlich im Biolandbau verboten.Das Konzept geht weder im nationalen schon gar nicht im internationalen Rahmen auf. Dennoch ist das Buch kein fanatisches Buch das die Biokost und Ökokultur radikal verwirft, denn beispielsweise räumt der Autor ein, dass es für das Tier und auch für den Menschen durchaus gut und sinnvoll ist Bio Fleisch zu essen und Bio Milch zu trinken. Wenn auch die Bereitschaft im Bio-Laden einzukaufen nach wie vor auch von den realen oder gefühlten Vermögensverhältnissen abhängt, ist damit aber auf jeden Fall die Sicherheit verbunden dort nichts "Vergiftetes" gekauft zu haben.Das Buch ist flüssig und atmosphärisch dicht geschrieben mit den unterschiedlichsten bekannten und weniger bekannten Erkenntnissen und Reflexionsebenen.